Warenkorb 0
  • Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Nes Lembäcker - Mitarbeiter-Portrait

Abteilung ABFÜLLUNG,
seit über 25 Jahren Mitglied der Fandler-Familie

Öli seit über 25 Jahren

Nes ist ein Urgestein und einer der ersten „Ölis“. Als langjährige Mitarbeiterin hat sie miterlebt wie sich die Ölmühle über die Jahre verändert hat und gewachsen ist. Lange war sie die Leiterin der Abfüllung, bis sie sich in die wohlverdiente Altersteilzeit zurückgezogen hat. Nun genießt sie neben ihrem Teilzeitjob bei uns noch ihren zweiten Job als Oma. Wir sind sehr froh, dass sie uns noch etwas erhalten bleibt, denn ihre Geburtstagstorten oder ihren selbstgemachten Eierlikör würden wir sehr vermissen.


Nes Lembäcker

 

Name:    Nes Lembäcker

Öli seit:     1992

Aufgabenbereich:    Abfüllung

Das wollte ich als Kind immer werden:    Mechanikerin

Das macht mich glücklich:    Wenn meine Familie und meine Freunde alle glücklich und gesund sind.

Das sagen KollegInnen über mich:     Nes ist eine ausgezeichnete Köchin und verwöhnt uns bei Feierlichkeiten mit ihren herrlichen Kuchen oder selbstgemachtem Eierlikör.

Die Ölmühle damals und heute - Interview mit Nes
oder: kennen Sie schon Ernstl und Paul?

Wie hat sich die ÖF über die Jahre verändert?

Alles hat sich sehr verändert. Als ich angefangen habe, hat jeder bei uns alles gemacht. Laden, Abfüllung, Bestellungen annehmen und versenden, … Früher haben wir nur 1x pro Woche mit der Spedition Öle verschickt und 1x pro Woche per Post. Wir haben damals noch alle Pakete selbst zur Post gebracht und aufgegeben. Später haben wir dann bereits jeden Tag Öle verschickt. Das war schon eine Herausforderung. Denn erst wenn alle Pakete fertig waren, haben wir uns ans Abfüllen gemacht. Heute werden täglich große Mengen von der Spedition und der Post abgeholt.
Wir haben anfangs auch die Kundenanrufe in der Abfüllung angenommen. Ich erinnere mich noch gut, dass manchmal Adressen falsch waren, weil wir bei dem Lärm nicht alles richtig verstanden haben. Ich habe über die Jahre mit vielen verschiedenen Füllmaschinen gearbeitet. Am Anfang per Hand oder mit Vakuummaschinen bei denen man Hebel betätigen musste um den Ölfluss zu stoppen bzw. die Leitung wieder zu öffnen. Das war unheimlich anstrengend. Mit der ersten automatischen Füllmaschine hatten wir aber auch keine Freude, denn sie war eine Diva und hat nicht immer wie gewünscht funktioniert. Für die Etiketten hatten wir eine Leimmaschine, die uns auch viele Nerven gekostet hat. Wir mussten die Flaschen oft von Leimresten reinigen und die Etiketten waren auch nicht immer so gerade wie wir es gerne gehabt hätten. 2009 haben wir dann mit „Ernstl“ und „Paul“ – wie wir sie nennen – endlich eine vollautomatische Füllmaschine bekommen. 2013 folgte eine neue Etikettiermaschine und mit der neuen Verschlussmaschine, die wir 2016 installiert haben, sind wir nun bestens gerüstet.
Die Ölmühle selbst hat sich auch sehr verändert. Es wurde im Laufe der Jahre ständig wo dazu gebaut. Die größte Veränderung war dann natürlich der große Um- und Zubau 2012.


"Unsere erste vollautomatische Füll- und Etikettiermaschine haben wir 2006 bekommen. Wir nennen sie liebevoll Ernstl und Paul"

Nes

Wie haben sich deine Aufgaben im Laufe der Jahre verändert?

Anfangs habe ich, wie gesagt, Pakete gepackt und verschickt, Bestellungen aufgenommen und auch in der Füllerei und im Laden gearbeitet. 2004 haben wir uns dann in Abteilungen neu organisiert und ich habe die Leitung der Füllerei übernommen. Sich voll und ganz auf ein Aufgabengebiet konzentrieren zu können, hat allen gut gefallen. Wir arbeiten seither fast in der gleichen Konstellation zu viert in der Abfüllung. Seit 2016 bin ich im Rahmen der Altersteilzeit nur noch für 20 Stunden im Betrieb. So habe ich Zeit für meinen zweiten tollen Job als Oma.

 

Wie kann man sich einen Tag in der Abfüllung vorstellen?

Einen ganzen Tag in der Woche füllen wir ausschließlich Leinöl – Bio und Classic und das in allen Größen. Dann brauchen wir meist einen Tag für Großbestellungen und die restliche Woche füllen wir die Bestände unseres Lagers auf.

 

Was gefällt dir an deinem Job am besten?

Da gibt es vieles: ich mag die flexiblen Arbeitszeiten, meine abwechslungsreichen Aufgaben, und den kurzen Arbeitsweg. Außerdem gefällt mir, dass ich mit vielen Kollegen zusammenarbeite. Wir haben ein sehr gutes Betriebsklima und einen ganz familiären Umgang. So macht arbeiten über Jahrzehnte Spaß.

 

Wie verbringst du deine Zeit abseits der Ölmühle Fandler?

Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie, vor allem mit meinen 4 Enkelkindern. Im Sommer bin ich gerne im Wald unterwegs und suche dort Schwammerl und Heidelbeeren. Was ich wirklich gerne mache, wenn ich Zeit habe, ist Flohmärkte zu besuchen. Ich stöbere einfach gerne und genieße die Atmosphäre. Manchmal habe ich auch selbst einen Stand. Und außerdem faulenze ich auch gerne vorm Fernseher.